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Vier Schritte - zu gesünderem Arbeitsverhalten

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Erster Schritt: Erkennen der Problematik

Zwangshaltungen, wie ständiges Sitzen, schaden der Wirbelsäule, lassen die Rumpfmuskulatur erschlaffen und können Rückenschmerzen, aber auch chronische Wirbelsäulenerkrankungen hervorrufen.

Sie behindern Atmung, Blutzirkulation sowie Verdauung, und sie ermüden. Weitere mögliche Folgen sind: Durchblutungsstörungen, Verdauungsprobleme, Kopf- Nacken und Schulterschmerzen sowie Beschwerden in der Hand.

Psychische Belastungen können ebenfalls für Rückenleiden mitverantwortlich sein, wie Arbeitsmedizinische Erkenntnisse belegen. Streß durch Zeitdruck, hohe Arbeitsintensität, monotone Arbeit, ohne Befugnisse und Handlungsspielräume üben Druck auf Körper und Geist aus. Muskelverspannungen, die Rückenschmerzen verursachen sind die Folge.

Die Beanspruchung der Wirbelsäule und der Rückenmuskulatur ist im Sitzen stärker als beim Stehen oder Gehen. Ca. 80 % der Büroarbeitszeit geschieht im Sitzen.

Beim Stehen ist die Bandscheibe der Lendenwirbelsäule einem Druck von 100 Prozent ausgesetzt, beim geraden Sitzen steigert sich das auf 140 Prozent, beim Sitzen in vorgebeugter Haltung sogar auf 190 Prozent.

Schritt 2: Analyse der eigenen Situation

Eigenbeobachtung ist unerlässlich. Horchen Sie in sich hinein.
Überdenken Sie selbständig Ihre Arbeitshaltung und Arbeitsteilung, bzw. wie Sie Arbeitsabläufe variieren und verändern können.
Das fördert die Arbeitszufriedenheit und stärkt die Gesundheit.

Einseitigen Belastungen durch Bildschirmarbeit sollte auf maximal 50% der täglichen Arbeitszeit begrenzt sein und ansonsten andere z.B. organisatorische Aufgaben erledigt werden, also Mischarbeit stattfindet.

Die eigentliche Bilschirmarbeitszeit wiederum variabel, d.h. im Sitzen und Stehen verrichten verbessert diesen Arbeitsteil erheblich.

Prävention erreichen sie, wenn sie organisatorische, ergonomische und verhaltensorientierte Veränderungen miteinander verknüpfen und dabei auch das Betriebsklima berücksichtigen.

Die Beschäftigung mit dem Arbeitsablauf und Entscheidungsbeteiligung fördern zudem die Indentifikation des Mitarbeiters mit seinem Arbeitsplatz. Dies kommt dem Betriebsklima zugute.

Schritt 3: Einstellung ändern

Organisieren Sie Ihre Arbeitsteilung neu und planen sie monotone Arbeitsabläufe zu verändern. Die eigenen Ressourcen entscheiden mit darüber, ob die Arbeit krank macht.

Jeder Mensch verfügt über verschiedene Möglichkeiten, mit Beanspruchungen umzugehen.

Eine Seite des Problems ist die innere Haltung; sie zu stabilisieren, d.h. mit Konflikten umgehen, die eigene Meinung sagen, kreativ am Arbeitsablauf beteiligen, entkrampft und stärkt den Rücken.

Die andere Seite ist körperlicher natur. Verbringen sie mindestens ein Viertel der täglichen Arbeitszeit in Bewegung. Zum Nachdenken einmal aufzustehen ist vielleicht nicht üblich, es entkrampft jedoch den Körper und die psychosomatische Wechselwirkung befreit oft auch das Denken.

Etwas selber holen, was evtl. eine andere Person bringen könnte ist kein Prestigeverlust, sondern gesundheitsfördernd.

Schritt 4: Praktische Veränderungen

Begrenzen Sie das Sitzen auf ca. 50% der Arbeitszeit.

Alles, was nicht im Sitzen erledigt werden muß, kann man stehend tun z.B. Post öffnen, Telefonieren, Sortieren etc. Zu Besprechungen mit Kollegen hingehen, statt telefonieren.

Besprechungen lassen sich auch stehend führen - am Stehtisch. Material und Unterlagen selber holen führt zu mehr Bewegung.

Drucker, Fax, Kaffeeautomat in anderen Räumlichkeiten - bringt Bewegung. Regelmässige "bewegte" Pausen und dynamisches Sitzen entlastet die Wirbelsäule.

Abwechselnd im Sitzen und Stehen arbeiten, ist Sitz-Steh-Dynamik, die einen echten Nutzen für körperliches und geistiges Wohlbefinden bringt.

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